Webtipps und Surftipps aus aller Welt

31. März 2007

Mit Content Commerce Gewinne realisieren

Filed under: Allgemein,Content — webtipps @ 13:24

Content Commerce gibt Verlagen die Gelegenheit, in einem dynamischen Markt mit bereits vorhandenen Medieninhalten durch Zweit- und Drittverwertungen Gewinne zu realisieren. Das Kundenspektrum ist ebenso vielfältig wie

die individuell verschiedene Content-Strukturen und Anforderungen der Verwerter, die aufgrund verschiedener Strategiemodelle unterschiedliche Nachfrage-Typologien generiert haben. Entsprechend staffelt sich der jeweilige Bedarf an externem Content. Die Skala reicht vom eigenen Einsatz einer internen Online-Redaktion (benötigt sehr wenig externen Content) bis hin zur kompletten Belieferung durch externe Content-Syndikation mit entsprechend hohem Bedarf an aktuellen und attraktiven Inhalten aus externen Quellen.

In den letzten Jahren standen bei kommerziellen Websites noch mehrheitlich allgemeine und thematische Agenturmeldungen im Vordergrund, doch nun werden von Verwertern verstärkt Provider mit hochqualitativen Inhalten nachgefragt. Und der Handel mit Content gilt als Geschäftsfeld mit attraktiven Wachstumsraten.

Verlagscontent ist schon heute Teilmenge einer breiten Angebotspalette der Content-Holder. Verlage haben damit attraktive Geschäftspartner sowohl für Zwischenhändler (Broker) als auch für Verwerter. Das Angebot wird von Verlagen teilweise in Eigenregie angeboten oder an Broker abgetreten. Gerade Content-Broker können Verlagen wesentliche Dienste bei der Vertreibung des eigenen Contents bieten, etwa durch Nachfragebündelung, Rights Clearing, technische Dienstleistung und Marketing. Damit erhöht sich die Markt- und Markenpräsenz der einzelnen Verlage erheblich, da die Inhalte von einem breiten Kundenspektrum wahrgenommen werden.

Wie jedes Geschäft erfordert auch Content Commerce eine strikte Planung entsprechend der Kundenanforderungen. Deren Wünsche an Datenformat, Informationstiefe und Aufbereitung sind entscheidend, nicht die ursprünglichen Spezifika des eigenen Produkts. Diese Sichtweise fällt Verlagen bislang noch sehr schwer, und ihre Angebote an dem Content-Markt sind noch wesentlich durch die Produktform Buch beeinflußt, wie man an den Prototypen der verschiedenen E-Books ersehen kann.

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