Webtipps und Surftipps aus aller Welt

12. April 2007

Vermarktung und Handel mit Webware “Inhalt”

Filed under: Allgemein,Content — webtipps @ 21:05

Grundlegend können Contenthalter ihre Inhalte in zwei Handelsmodellen vermarkten. Entweder durch den Verkauf direkt an den Rezipienten mit gängigen Business-to-Consumer-Geschäftsmodelle (B-to-C), … d.h. Vertrieb von Inhalten an Internet-User auf dem Online-Publikationsmarkt….General-Knowledge-Sites bleiben bislang jedoch ebenso wie Internetzeitschriften mit und ohne Printanbindung erfolglos darin, von ihren registrierten Nutzern Gebühren zu erheben. Der Endkunde und Internetuser ist bislang kaum bereit, für die Nutzung von Websites und damit verbundenem Content-Zugang zu zahlen. Zwar sind die User als Rezipienten auf der ständigen Suche nach hochqualitativen Informations- und Unterhaltungsangeboten, aber nur sehr spezifische Angebote sind im Internet kostenpflichtig (v.a. Pornographie). Hieraus resultiert derzeit ein relativ geringes Marktpotential für B-to-C-Content-Handel.

Anders ist die Situation im Business-to-Business-Handel (B-to-B), dem Vertrieb von Inhalten an Unternehmen. Hier liegen die Chancen bei Contentsyndikation. In diesem Bereich gilt Content als kritischer Erfolgsfaktor bei der Realisierung der individuellen Online-Ziele, die wegen der zunehmenden Bedeutung des Internets immer höher gesteckt werden. Allerdings gehört für die Verwerter die Eigenproduktion von Content als einzige und teure Alternative zur externen Beschaffung bei der Mehrzahl der Player nicht zu den Kernkompetenzen. Hieraus resultiert ein attraktives Marktpotential für den B-to-B-Content-Vertrieb über diverse Kanäle. Inhalte werden dabei extern produziert, distribuiert und in diverse Websites eingebunden. Analog zu den klassischen Medien lassen sich die Teilnehmer des Online-Syndikationsmarktes in Content-Anbieter, -Broker und –Verwerter gliedern, wobei ein Player auch mehrere Rollen einnehmen kann. So stehen den Content-Anbietern (Nachrichtenagenturen, Verlage, Online-Dienste etc.) die Contentverwerter (B-to-C-, B-to-B-Portale, Corporate Websites, E-Commerce-Sites) gegenüber. Häufig werden den Verwertern die Content-Angebote gebündelt von Zwischenhändlern angeboten, die teils anbieterabhängig oder anbieterunabhängig agieren.

Der Rezipient schlußendlich nutzt das Content-Angebot im Internet im individuellen Umgang mit dem Medium.

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