Webtipps und Surftipps aus aller Welt

Online-Glossar

Hier ein kleiner Überblick über Abkürzungen und Begriffe aus der Online-Werbung und ihre Bedeutung:

AdImpressions/PageImpressions

Impressions sind messbare Werbemittelkontakte. Die Ad Impressions bezeichnen die Anzahl der von den Nutzern abgerufenen (gezeigten) Werbemittel. Also wie oft bekamen z.B. Besucher durch Aufruf von Internetseiten (Page Impressions) die Werbung zu sehen. Als Werbemittel gelten nicht nur Banner, sondern auch andere Werbeformen.

Ad Request

Ist ein Maß, das den Abruf eines vom Ad- oder Werbeträgerserver angeforderten Werbemittel misst.

Affiliate

oder auch Publisher bzw Webseitenbetreiber genannt, blenden auf ihrer Webseite Werbung des Werbetreibenden, dem Marchant, ein.

Affiliate-Marketing

Marketingkooperation, bei der ein Online-Händler über die Website eines Partners (Affiliate)einen neuen Vertriebskanal öffnet. Für jeden User, der über die Partnersite auf die Website des Händlers weitergeleitet wird oder der einkauft, erhält der Affiliate eine Provision.

Animated GIF

Spezielles GIF-Format, das mehrere Einzelbilder abspielt und so eine Art Daumenkino oder Animationseffekt erzielt.

Banner

Kurzform für «Werbebanner»: Graphisch gestaltete, rechteckige Werbefläche im World Wide Web, die zumindest mit einem Hyperlink auf das Web-Angebot des Werbetreibenden hinterlegt ist und auf einer Website mit redaktionellen Inhalten platziert wird. Üblich sind neben statischen Werbebannern auch animierte Banner als Animated GIFs. Daneben gibt es jedoch auch Banner mit komplexeren Interaktionsformen, die auf HTML, Java, Javascript, Shockwave oder anderen Konzepten beruhen.

Burn-Out-Effekt

Bezeichnung für den vom User empfundenen Attraktivitätsverlust eines Banners aufgrund zu langer Schaltungsdauer. Diese hat ein Absinken der Klickrate eines Werbemittels zur Folge.

Button

Im Online-Marketing werden kleine graphische Werbeflächen als Buttons bezeichnet. Sie stellen eine Sonderform der Banner dar, sind in der Regel ebenfalls mit einem Hyperlink hinterlegt und können statisch oder animiert sein.

Conversion-Rate

Mit Hilfe des Begriffs «Conversion-Rate» wird das Verhältnis von Besuchern zu «Benutzern» einer Website beschrieben. Eine Studie von Forrester Research belegt, dass die Conversion-Rate der massgebliche Indikator für den Erfolg einer Website ist. Unter «Benutzung» wird bei der Conversion-Rate sowohl ein Kaufvorgang als auch eine simple Registrierung auf der Site verstanden. Je höher die Conversion-Rate liegt, desto besser, vielfältiger und preisgünstiger sind die Produkte, die in einem Webshop zu erstehen sind. Die Usability einer Website ist der grösste Einflussfaktor für die Conversion-Rate: Sind die Angebote zwar verlockend, ist der eigentliche Kaufvorgang aber unübersichtlich und kompliziert, so sinkt auch die Conversion-Rate.

Cookie

Statusinformationen, die von einem entfernten Webserver bei dem Abruf einer Webseite auf dem Rechner des Benutzers als Textdatei abgelegt werden können, um diesen Rechner zu identifizieren. Diese Statusinformationen werden bei einem erneuten Abruf zurück an den Server übertragen. Cookies dienen in erster Linie dazu, Zustände im World Wide Web zu sichern. Sie können aber auch zur Identifizierung und zur Erstellung von Nutzerprofilen eingesetzt werden. Cookies können andere Dateien auf der Festplatte weder selektieren noch löschen.

CPC

Kurzform für «Cost per Click»: Dieser Wert beschreibt die Kosten pro tatsächlich erfolgter Weiterleitung auf die Website des Werbekunden.

CPL

Kurzform für «Cost per Lead»: Als Lead wird die komplette Kontaktadresse eines Besuchers bezeichnet, die er im Rahmen eines Gewinnspiels, einer Umfrage oder eines allgemeinen Feedbacks angibt. Dieser Wert beschreibt also gewissermassen die Kosten pro gesammelte Adresse.

CPM/TKP

Englische Bezeichnung für den Tausender-Kontakt-Preis (TKP).
Preis basierend auf der Zahl der AdImpressions (Banner-Einblendungen), die gebucht werden. TKP (Tausend-Kontakt-Preis) von EUR 50,00 bedeutet, man muss EUR 50,00 ausgeben, damit das gebuchte Werbemittel z.B ein Banner, 1.000 Mal eingeblendet wird. (Cost-per-1000-Impressions – CPM)

CPO

Kurzform für «Cost per Order»: Mit dieser Kennzahl wird ermittelt, welcher Kostenanteil auf jede getätigte «Order» oder jeden Kauf auf der Website des Werbekunden enfällt.

CPX, CPA

Wird auch als Cost-per-Transaction bezeichnet. Die Bezeichnung CPA oder CPX kann auch Cost-per-Acquisition bedeuten.

CTR

Kurzform für «Click Through Rate»: Die CTR bezeichnet das Verhältnis der Sichtkontakte mit einem werbeführenden Element zur Anzahl der Klicks auf dieses Element innerhalb eines Zeitraums. Eine CTR von fünf Prozent gilt bereits als ausgezeichnet.

Crossmedia

Inhaltliche Vernetzung einzelner Kommunikationsinstrumente, um mit einem einheitlichen Markt-Auftritt einen Kommunikationsmehrwert für die Marke zu erzielen. Crossmedia-Kampagnen konzentrieren sich nicht auf klassische oder auf die neuen Online-Medien, sondern vernetzen in einer integrierten Kommunikationsstrategie verschiedene Mediengattungen.

Default-Banner

Wörtlich übersetzt «Nichterfüllungs-Banner». Als Default-Banner bezeichnet man Eigenwerbung, die aufgeschaltet wird, wenn keine Banner verkauft worden sind.

Deep Link

Hyperlink, der nicht auf eine Homepage führt, sondern auf «tiefer» liegende Seiten einer Website.

DHTML-Banner

Bezeichnung für den «Dynamic Hypertext Markup Language»-Banner, der die Weiterentwicklung des klassischen HTML-Banners ist. Er kombiniert verschiedene Techniken, welche die interaktive Gestaltung von Bannern ermöglicht. Das DHTML-Banner kann nur von Browsern ab der vierten Generation dargestellt werden und besitzt deshalb noch keine hohen Reichweiten.

Domain

Die Adresse eines Online-Angebotes im World Wide Web. Diese Adresse wird in einem Format dargestellt, das den Eigentümer der Adresse hierarchisch strukturiert bezeichnet. Die Domain ist Bestandteil jeder URL.

Flash-Banner

Banner, das durch fliessende Animationen und Transparenzen einem Werbeclip ähnlich ist und auch Sound- oder Interaktions-Elemente beinhalten kann. Das Flashbanner entspricht jedoch nicht dem Umfang des Shockwave-Banners.

Frame

Eine Webseite kann in mehrere Frames aufgeteilt werden. So bleibt zum Beispiel ein Frame mit den Navigationselementen auch dann sichtbar, wenn in einem anderen Frame neue Seiten aufgerufen werden.

Interstitial

Unterbrecherwerbung als eine Online-Werbeform, bei der zwischen zwei Content-Webseiten eine Webseite mit rein werbendem Charakter geschaltet wird. Interstitials unterbrechen den Nutzer beim Besuch einer Webseite unabhängig von seinem Verhalten und sind in etwa vergleichbar mit einer Werbeunterbrechung im Fernsehen. Dem Nutzer wird auf seinem Bildschirm beispielsweise bei Aufruf einer bestimmten HTML-Seite zuerst ein Interstitial präsentiert, das im Extremfall den gesamten Bildschirm ausfüllt.

ILU, Impact Launch Unit

Die Impact Launch Unit (ILU) setzt sich aus drei Teilen zusammen: dem Leaderboard, dem Launch-Banner, das beim Aufruf der Werbseite direkt unterhalb des Leaderboards angezeigt wird und nach wenigen Sekunden verschwindet, und einem dritten Banner, das den Seiten-Content nach unten schiebt. Die ILU ist eine neue interaktive Anzeigenform (Gesamtwerbefläche: 728 x300 Pixels), die die Aufmerksamkeit und das Interesse der Nutzer auf sich zieht.

In-Video-Ad

ein halbtransparenter Layer verdeckt einen Teil eines Video-Fensters und transportiert einen klickbare Botschaft

Key Word

(Stichwort, Suchwort) Eine Suchanfrage wird bei Datenbankrecherchen durch ein Stichwort definiert.

Keyword-Advertising

Online-Werbung in Suchmaschinen, in der Regel in Bannerform. Beim Keyword-Advertising wird das Werbebanner nicht zufällig auf der Ergebnisseite eingeblendet, sondern das werbetreibende Unternehmen legt die entsprechenden Suchbegriffe fest. So ist gewährleistet, dass eine starke Affinität zwischen der Suchanfrage und dem Werbebanner auf der Ergebnisseite besteht (siehe Banner, Suchmaschine).

Klick/Click

Ein Klick entsteht durch das tatsächliche Aktivieren eines Hyperlinks oder Banners, mit dem der Benutzer zu der verbundenen Zielseite springt. Ein Besucher, der auf der Website drei Seiten des Angebotes aufruft, von der jede aus genau zehn einzelnen Elementen besteht (inklusive der HTML-Datei selbst), erzeugt damit 30 Hits, drei PageViews und einen Visit. Einen Klick erzeugt er jedoch nur, wenn er tatsächlich einen Banner oder einen Hyperlink anklickt.

Merchant

der Werbetreibende bzw Händler bewirbt seine Produkte oder Dienstleistung auf der Webseite eines Affiliates oder eines Affiliates-Netzwerkes, dem Zusammenschluß von Marchants und Affiliates.

Microsite

Eine Microsite ist eine eigenständige und von der eigentlichen Website abgekapselte kleine Internetpräsenz. Sie dient meist als Anlaufpunkt von Promotions-Massnahmen. Sie ist als Werbung (Ad) in eine andere Website eingebunden und dient in der Regel als interaktives Bestell- und/oder Informationsinstrument.

MPU, Messaging Plus Unit

Die MPU eignet sich hervorragend, um z.B. ein Unternehmen mit den verschiedenen Produktbereichen oder tiefergehende Informationen über einen Produktbereich darzustellen. Desweiteren bietet die MPU die Möglichkeit der Lead-Generierung. Es handelt sich bei dieser interaktiven Werbeform um eine exklusive Integration – eingebettet im redaktionellen Umfeld – in der innerhalb der Werbeform beliebig navigiert werden kann, ohne von der Seite wegzulinken. Thema und Marke des Produktes werden optimal kommuniziert.

Paid4Email: Bezahlung für das Lesen von Werbeemails

Paid4Visits: Bezahlung für den Besuch anderer Webseiten

Paid4Surf: Geld verdienen mit Surfen durchs Internet

Paid4Start: Bezahlung fürs gezielte aufrufen von Webseiten oder Teilnahme an Umfragen

PageView

Andere Bezeichnung für PageImpression.

PageImpression

Sichtkontakt mit einer Webseite. Hiermit wird angegeben, wie viele komplette Seitenaufrufe stattgefunden haben. Eine komplett geladene Webpage generiert also einen PageView, unabhängig von der Anzahl der enthaltenen Elemente beziehungsweise aufgerufenen Dateien.

Pre-Roll-Ad / Post-Roll-Ad

Diese Video-Werbeformate werden über ein Adserver eingespielt und entweder vor (Pro) einem eigentlichen Video als Werbespot oder (Pre) am Ende eines Films, eingeblendet.

Rich-Media-Banner

Multimediales Banner, in den sich Funktionen wie Spiele oder Feedback-Formulare oder sogar Video- und Audio-Elemente integrieren lassen.

Session

Zeitlich begrenzter Zugriff auf eine Site. Eine neue Session beginnt, wenn während 20 Minuten kein neuer Seitenzugriff erfolgt ist.

Skyscraper

Hochformatige Werbefläche, die meist rechts neben dem redaktionellen Umfeld platziert ist. Skyscraper bieten durch die grosse Fläche viel Platz für Informationen.

SEM: Search Engine Marketing

Beim SEM schaltet man Werbung auf Ergebnisseiten von Suchmaschinen, zum Beispiel Google Adwords. Diese ist für den Suchmaschinennutzer sofort als Werbung erkennbar.

SEO: Suchmaschinenoptimierung

für (engl.) search engine optimization, sind Methoden, die dazu dienen, Webseiten bei betreffenden Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen.
Suchmaschinenoptimierer bezeichnet auch die Tätigkeit von Firmen und Beratern, die anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und für Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web zu sorgen.

Suchmaschine

Wichtiger Dienst im World Wide Web, der die Suche nach Websites aufgrund einer Kombination von Suchbegriffen ermöglicht. Eine Suchmaschine dient der Verkehrssteuerung. Anbieter müssen ihre Webseiten bei allen relevanten Suchmaschinen anmelden – diese Anmeldung ist in der Regel kostenlos.

Streaming

Übertragung von Multimedia-Inhalten von einem Server zum Client ohne Zwischenspeicherung.Die Anzeige eines per Streaming übertragenen Videos beginnt sofort, während ohne Streaming zunächst die gesamte Datei zum Client übertragen werden muss, bevor die Darstellung beginnen kann.

Targeting

Bezeichnung für zielgruppenorientierte Werbung. Ziel des Targeting ist es, die Werbeempfänger möglichst eng auf die gewünschte Zielgruppe des beworbenen Produkts einzugrenzen, um den Wirkungsgrad der Werbung zu optimieren und Streuverluste zu minimieren.

TKP

Kurzform für «Tausender-Kontakt-Preis»: Im englischen Sprachraum wird dieser Wert alsCPM bezeichnet. Er wird auch in der klassischen Print- und Medienwerbung eingesetzt und bezeichnet die Kosten pro tausend Sichtkontakte mit einer Werbung. Im Fall der Bannerwerbung bedeutet dies die Kosten für 1’000 AdImpressions.

Traffic

Bezeichnet die Nachfrage der User nach einem Online-Angebot. Je höher der Traffic, desto mehr Seitenabrufe finden statt.

Unique Users

Zahl der einzelnen, eigenständigen Besucher, die ein Web-Angebot aufsuchen. Diese Zahl kann im Internet nicht direkt erfasst werden, da aus dem Logfile nur nach (dynamisch vergebenen) IP-Adressen der Besucher unterschieden wird. Es kann daher nur zwischen neuen und wiederholten Besuchern einer Website unterschieden werden, wenn mit Zugriffsrestriktionen und Cookies gearbeitet wird.

Visit

Diese Messgrösse definiert die Anzahl der Besuche einer Website. Sie gibt einen Absolutwert für die Anzahl der Kontakte an, wobei Neu- und Mehrfachkontakte nicht unterschieden werden können. Nach den Richtlinien der deutschen Werbeindustrie gilt dabei ein Visit als beendet, wenn 30 Minuten lang kein Zugriff mehr erfolgt ist.

Whitelabel-Applikation

Ein Whitelabel bietet optisch die Grundlage als eigener Content wargenommen zu werden. Dementsprechend ist es entweder optisch anpassbar, oder ist so gestaltet, dass es sich neutral in den Content anderer einfügt. Sie kann nicht nur auf extern bereitgestellten Daten basieren und es reicht nicht, daß eine XML-Datei, CSV oder ähnliches zur Verfügung gestellt wird sondern basiert auch auf zur Verfügung gestellten Funktionalitäten. Diese Funktionalität und optische Grundlagen wie Layout und Style bilden die Basis für eine Whitelabel-Applikation.

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4 Kommentare »

  1. […] eine geringe Provision anbieten. Die Modelle die Affiliate-Netzwerke reichen von Klickvergütung (CPC), Leadvergütung (CPL), Kaufvergütung (CPO) über Einblendungsvergütung (TKP) bis hin zur […]

    Pingback von Web-Tipps » Blog Archive » wer nicht wirbt - stirbt! — 18. Februar 2007 @ 12:39 | Antwort

  2. […] ist Crossmedia doch eine optimal auf einander abgestimmte Werbemaßnahme unter Einsatz von mehreren Medienkanälen […]

    Pingback von Web-Tipps » Blog Archive » Crossmedia-(Wunsch)Gedanke!? — 27. Februar 2007 @ 22:17 | Antwort

  3. […] schon gesagt, Crossmedia Kampagnen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Eine Ursache ist, dass sich das Internet und zunehmend […]

    Pingback von Web-Tipps » Blog Archive » Crossmedia Kampagnen gewinnen immer mehr an Bedeutung — 3. März 2007 @ 12:35 | Antwort

  4. […] sich durch hochwertigen Content möglichst attraktiv präsentieren müssen, wollen sie nicht ihre Pageimpression-Rate […]

    Pingback von Web-Tipps » Blog Archive » hochwertiger Content, teurer Kampf?! — 12. April 2007 @ 21:37 | Antwort


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