Webtipps und Surftipps aus aller Welt

Werbeformen

Der erste Banner….

Wie häufig bei Innovationen dauert es einige Monate, bis Entwicklungen aus den USA in Europa Fuss fassen. So auch bei
der Online-Werbung, die 1995 nur vereinzelt auf deutschen Websites anzutreffen war. Denn noch gab es erst wenige kommerzielle Internet-Auftritte, die man mittels Banner hätte bewerben können. Daher war es ebenso pragmatisch wie
bezeichnend, dass die erste Preisliste von Focus Online zwischen einem TKP (Tausender-Kontaktpreis) und einem iTKP
(interaktiver TKP) unterschied. Der doppelt so teure iTKP galt, wenn ein Banner mit einem Link hinterlegt war. Bereits 1996 war diese Unterscheidung Geschichte. Verlinkte Banner und Buttons bildeten den Standard der Online-Werbung, die bald um weitere Werbeformen bereichert wurde.

Unter Werbeformen versteht man die verschiedenen Darreichungsmöglichkeiten von Werbemitteln und Zielseiten.
Die verschiedenen Online-Werbeformen lassen sich wie folgt kategorisieren:

– eingebundene Flächenformate
Unter eingebundenen Flächenformaten lassen sich jene Werbeformen zusammenfassen, die auf einer feststehenden Fläche
innerhalb eines Werbeträgers präsentiert werden. Dazu gehören Banner, Buttons und Nanosites

– fliessende Flächenformate
Die fliessenden Flächenformate unterscheiden sich von den oben beschriebenen eingebundenen Formaten dahingehend,
dass sie nicht an einen festen Platz auf dem Werbeträger gebunden sind, sondern dessen Ausmasse variabel und dynamisch
nutzen; sie bewegen sich innerhalb der Präsentationsfläche und zwar häufig erst, nachdem der Nutzer bestimmte Aktionen
auf der Seite ausgelöst hat, DHML-Banner oder Sticky-Ad stehen dafür.
Es kann zwischen zwei Formen der fliessenden Formate unterschieden werden:
denjenigen, die sich bei unveränderter Grösse auf dem Werbeträger bewegen, und jenen, die sich räumlich über den Werbeträger ausdehnen. Zu den erstgenannten zählen Sticky-Ads, zu den Letzteren gehören DHTML-Banner.

– eigenständige Flächenformate
Eigenständige Flächenformate umfassen all jene flächigen Werbeformen, die weitgehend unabhängig von der Gestaltung des Werbeträgers in einem eigenen Browser-Fenster präsentiert werden. Beispiele hierfür sind: Pop-Ups, Pop-Unders, Mouse-Over-Ads, Interstitials, Microsites.

– redaktionelle Formate
Zu den redaktionellen Formaten zählen, pointiert formuliert, jene Werbeformen, die als solche nicht erkennbar sind. Das Ziel
der redaktionellen Formate ist die Präsentation der Werbung im redaktionellen «Anstrich», wobei auch im Internet das Gebot
der Trennung von Redaktion und Werbung gilt. Beispiele hierfür sind Textlinks, Wasserzeichen und Branded Content.

– Kooperationsformate
Bei den Kooperationsformaten handelt es sich um individuell zwischen Werbeträger und Werbung Treibendem vereinbarte Werbeformen mit sehr hoher Variationsbreite. Sie reicht von einfachen Sponsoring-Bannern zu eigens erstellten Websites.

Formate, Pixel und Co.

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